Eine richtige Einheit bildet die Bevölkerung in Buthan nicht. Sie setzt sich aus drei verschiedenen Gruppen zusammen, die wie folgt aufgeteilt sind. Zum einem gibt es die Menschen im Hochland. Zu dieser Schicht zählt auch die Bevölkerung die zum Königshaus gehört. Im Bergland, weiter östlich, leben Menschen in ethnischen Bergstämmen. Der Buddhismus wird fast überall in Bhutan groß geschrieben, weniger aber im Tiefland. Dort ist die dritte Gruppe ansässig. Diese bestehen hauptsächlich aus nepalesischen Bhutanern.

Menschen die aus Nepal eingewandert sind, taten dies im 19. Jahrhundert. Die Regierung hat dem ganzen nur zugestimmt, weil dringend Arbeitskräfte benötigt wurden. Das Gesetz änderte sich im Jahre 1958. Nepalesen, die schon lange in Buthan gewohnt und gearbeitet haben, hatten die Möglichkeit auf eine Staatsangehörigkeit und durften bleiben.

Mittlerweile sind schon über 50 Prozent der Einwohner Nepalesischen. Der Staat selbst war nach einer Volkszählung im Jahre 1980 nicht gerade begeistert, von dieser Überzahl. Die Monarchie und buddhistische Kultur sei in Gefahr, so dachte man. Vor allem auch deswegen, weil in Nepal eher Demokratie herrschte. Somit wurde das Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 wieder geändert. Rückwirkend wurden viele Ausländer zu unschuldigen illegalen Bewohnern. Viele sind nach Nepal zurück geflüchtet, wo sie in Notlagern untergebracht wurden.

Die nationale Kleidung ist im übrigen ethnisch ausgelegt und die Staatsprache selbst ist Ngalongs.