Bhutan ist zwar ein ziemlich armes Land, für unsere Verhältnisse. Die Kultur kommt aber dennoch nicht zu kurz. Religiöse Feste stehen auf Grund der buddhistischen Kultur ziemlich im Vordergrund. Zu solchen Anlässen, wird Speis und Trank gereicht.
Eines der wichtigsten Feste ist das „Tshechus“. An diesen Tag wird der Guru Rinpoches gefeiert. Es ist üblich, dass an solch einem Tag Rituale und Tänze veranstaltet werden. Diese halten nach der buddhistischen Lehre, das Böse fern. Die Tänze werden entweder im Frühjahr oder im Herbst ausgerichtet. Einen bestimmten Tag gibt es da nicht, da sich alle nach dem Mondkalender richten.

Dieser Tag dient auch dazu, die sozialen Kontakte besser zu pflegen. Beste Kleidung wird an diesen Tag gerne gesehen. Erstmals fanden solche Veranstaltungen im 17. Jahrhundert statt und dauern heute einige Tage.

Ein zweites wichtiges Fest ist das „Dromchoe“. Es wird zu Ehren von Mahakala gefeiert. Stattfinden tut es jedes Jahr im Frühling. Ereignisse die vor über 400 Jahren stattgefunden haben sollten durch spezielle Tänze und Gesang wieder in Erinnerung geholt werden. Die traditionelle Marchang Zeremonie wird direkt vom Militär abgehalten. Im Hof des Dzongs, hört man immer wieder Kampfgesänge.
Nicht nur die Kultur, auch die Architektur hat einen einheitlichen Ausdruck. So wird man Farben, verschiedene Elemente und Proportionen immer mit einer religiösen Geschichte wieder finden. Im Buddhismus sagt man, dass bestimmte Formen böse Geister vertreiben und nur guten Gestalten Zutritt genehmigen. Zu den Nationalgerichten zählt in erster Linie ein leckerer Eintopf. Dieser besteht meist aus Yak-Käse, grünen Chilleschoten und wir Ema Datsi genannt. Was bei uns schon seit über 50 Jahren möglich ist, wurde in Bhutan erst 1999 eingeführt. Das gute alte Fernsehen. Gleichzeitig war es das letzte Land der Erde, die diese Art von Medien willkommen hieß. Sehr aufregend ist der Inhalt jedoch nicht. Hauptsächlich wird über die königliche Familie berichtet. Sonstige Themen sind Umweltschutz und das Thema Gesundheit.

Seit dem Jahre 2004 ist Buthan auch endlich mobile. Das Handyverbot wurde da aufgehoben. Auch im sportlichen Bereich hat Buthan etwas zu bieten. Kaum zu glauben, aber das Land ist sogar Mitglied bei der FIFA. Das Nationalstadion Changlimithang bietet für rund 15.000 Zuschauern genug Plätze. Der Trainer der bhutanischen Nationalmannschaft ist im übrigen der Österreicher „Helmut Kronjäger“. Dieser trainiert das Team seit 2007 und kümmert sich vor allem um gute Strukturen.Ein weiterer wichtiger Sport in Bhutan ist das Bogenschiessen. Es ist nicht nur ein reiner Sport, sondern auch eine spirituelle Verbindung. Die Bögen selbst, sind meist aus Bambus oder Glasfasern. Man schießt nicht auf 50 m, sondern auf über 140 m. Zweimal im Jahr finden so genannte Tournamens statt.